Digitalisierung - Wie viele Jahre wird dein Unternehmen überleben?

Investitionen, um sich an die digitale Transformation anzupassen, sind eine Frage des Überlebens für Unternehmen. Um auf dem Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, sind Lösungen für ältere Probleme gefragt.

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Die Digitalisierung läutet eine neue Ära mit einer großen Bandbreite an Handlungsoptionen, Chancen und Risiken für Unternehmen ein. Investitionen, um sich an die digitale Transformation anzupassen, sind für Unternehmen, die auf dem Markt wettbewerbsfähig bleiben wollen, eine Frage des Überlebens.

Neue Lösungen für alte Probleme werden online angeboten. Mit Hilfe neuer Softwarelösungen und Geschäftsmodelle gewinnen Unternehmen neue Kunden, indem sie besseren Service, Bequemlichkeit und Qualität zu einem niedrigeren Preis anbieten können.

Wenn ein Unternehmen erfolgreich ist, warum sollte es dann etwas anders machen? Wer Erfolg hat und nicht am Puls der Zeit bleibt, bleibt auf der Strecke. Denn Erfolg und das Ausruhen auf den erwirtschafteten Lorbeeren können ein Unternehmen abwirtschaften. 

Blockbuster und Blackberry sind Beispiele dafür. Beide Unternehmen waren Marktführer und haben ihren Marktanteil verloren. Doch sind sie nicht die einzigen Beispiele, denn Plattenfirmen, Fernsehsender, Tourismus Agenturen, Gelbe Seiten, Hotelketten, Taxiunternehmen, USB Stick-Fabriken, Telefonbetreiber und Buchhändler wurden durch Unternehmen mit neuen Geschäftsmodellen abgelöst.

Beispiele hierfür sind:

  • Spotify - ist ein digitaler Musikdienst, der Usern Zugriff auf über 16 Millionen Songs per Stream auf legalem Weg per Smartphone und PC ermöglicht. Man kann die Lieder nicht kaufen, sondern nur anhören. Bei der kostenpflichtigen Premium-Version zahlt der User eine Monatspauschale und bekommt dafür keine Werbung. Die kostenlose Version dagegen enthält Werbung. Dieses Geschäftsmodell hat die Plattenfirmen erschüttert.
  • Netflix - beschäftigt sich mit dem Verleih und der Produktion von Filmen und Serien. Seit 2007 bietet Netflix Video-on-Demand und macht die Inhalte per Streaming für Abonnenten zugänglich. Netflix hat weltweit 104 Millionen Abonnenten und ist somit eine große Konkurrenz für Videoverleih und Fernsehsender.
  • Booking.com - und andere online Services machen den Tourismus Agenturen Konkurrenz. Hotelbuchungen und Reservierungen von Zimmern sind das Kerngeschäft solcher online Dienste. Booking.com hat sich mit einer Millionen Hotelbuchungen täglich als das führende Hotel-Buchungsportal weltweit herauskristallisiert.
  • Google - ist die meistbesuchte Webseite der Welt und bearbeitet pro Tag mehr als 3 Milliarden Suchanfragen. Früher hat man die Telefonnummer oder einen Handwerker in den Gelben Seiten gesucht. Heute hat Google innerhalb von Sekunden eine riesige Auswahl an Ergebnissen und dazu noch Erfahrungsberichte von anderen Kunden.
  • Airbnb – ist ein Community-Marktplatz für Buchung und Vermietung von Unterkünften. Private Vermieter vermieten über diese Plattform ihr Zuhause oder einen Teil davon. Touristen sparen Geld und der Besitzer verdient extra Geld. Airbnb ist für viele Reisende eine Alternative zu Hotels.
  • Uber – ist eine Technologieplattform, die überall und zu jeder Zeit eine günstige Fahrt anbieten kann. Der Fahrer benutzt  sein eigenes Fahrzeug, um Mitfahrer abzuholen und zu fahren. Eine Reservierung ist nicht nötig. Per Knopfdruck kommt ein Fahrer, um Kunden abzuholen. Uber ist eine Alternative zu Taxis in vielen Ländern geworden.
  • Cloud – beschreibt die Bereitstellung von IT-Infrastruktur wie beispielsweise Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware als Dienstleistung über das Internet. Später können die Dateien mit anderen Geräten wieder abgerufen werden. Früher hat man die Daten auf einem USB Stick gespeichert.
  • Videoplattform - ist ein Online-Dienst, über den Nutzer ihre Videos im Web bereitstellen können. In der Regel werden die Videos vom Ersteller hochgeladen und können dann per Streaming direkt angesehen werden. Die jüngeren Generationen sehen hauptsächlich Videos On-Demand über diese Videoportale und fast kein Fernsehprogramm mehr.
  • WhatsApp – ist ein Messenger-Dienst, der das Versenden von Kurznachrichten, Bildern, Videos, Dateien, Kontakten, Standort sowie das Telefonieren über Smartphones ermöglicht. Der Dienst wird daher weitestgehend zur Individualkommunikation von Smartphone zu Smartphone genutzt. Bis WhatsApp auf den Markt gekommen ist, wurde der SMS Dienst der Telefonanbieter genutzt, um mit Verwandten auf der anderen Seite der Welt zu telefonieren.
  • Amazon – ist ein Online-Versandhändler, der das Buchhandelsgeschäft ins Schwanken gebracht hat. Als Marktführer des Handels im Internet hat Amazon die weltweit größte Auswahl an Büchern, CDs und Videos. Über die integrierte Verkaufsplattform Marketplace können auch Privatpersonen oder andere Unternehmen im Rahmen des Online-Handels neue und gebrauchte Produkte anbieten.
  • Facebook – ist ein soziales Netzwerk, das unter anderem auch zur Verbreitung von Nachrichten benutzt wird. Junge Nutzer nutzen die sozialen Netzwerke als eigenständige Quellen von Nachrichten. Sie nutzen die Nachrichtenportale der Verlage immer weniger, denn in den sozialen Netzwerken scheint es einfacher und bequemer, sich zu informieren.

Wie viele Jahre wird dein Unternehmen überleben?

Wer ein Marktführer ist und in dieser Position bleiben will, sollte im Voraus planen und die zukünftigen Präferenzen seiner Kunden vorhersehen. Innovation bedeutet Kunden mit Dienstleistungen zu überraschen und Services oder Produkte zu bieten, die es bis dato noch nicht gibt. Der Kunde muss diese Angebote lieben und das Gefühl haben, dass dies alles ist, was er sich jemals gewünscht hat.

In Zeiten des täglichen Wandels müssen Unternehmen den Blick in Richtung  Zukunft wenden. Entwickelt ihr Unternehmen ein Produkt oder eine Dienstleistung für die zukünftige Generation, oder befindet sich ihr Unternehmen in der Komfortphase des eigenen Erfolgs? Wie lang wird es dann noch mit den anderen, innovativen Unternehmen mithalten können?

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Wilgen und das alugha Team bedanken sich fürs Lesen!

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