“Jurassic World: Fallen Kingdom” und der illegale Tierhandel!

Dinosaurier üben schon immer eine gewisse Faszination auf den Menschen aus. Der Erfolg der Jurassic Park Filme zeigt das deutlich, aber die Filme zeigen auch eine traurige Wahrheit: der Handel mit vom aussterben bedrohten wilden Tieren!

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Im Film “Jurassic World: Fallen Kingdom” ist der Themenpark Jurassic World von den Menschen verlassen und die Dinosaurier bewegen sich frei auf der Insel Nublar, bis einer der Vulkane droht auszubrechen und die Tiere wieder vor der Ausrottung stehen. 

Trotz der Bedrohung kehren Owen Grady, Ex-Trainer der Raptoren, und Claire Dearing, Ex-Leiterin des Parks, zurück auf die Insel, um die Tiere vor der Ausrottung zu schützen und sie ins Schutzgebiet nach Lockwood in Amerika zu bringen. 

Doch als Owen und Claire auf die Insel kommen erkennen sie, dass sie reingelegt wurden. Die Dinosaurier werden auf einem illegalen Tiermarkt versteigert, anstatt sie zu retten. 

Rein zufällige Übereinstimmung mit der Realität?

Der Schmuggel von Tieren ist lukratives Geschäft. Laut Zahlen des International Fund for Animal Welfare (IFAW), ist das Internet das beliebteste Medium für den Verkauf von illegalen Tieren. Während der letzten Studie wurden in 5.381 Anzeigen auf 106 Seiten über 11.000 illegale Spezies angeboten, insgesamt ein Wert von US $ 3.942.329. 

Aus der Wildnis für: 

  • Restaurants: die Tiere werden in einigen Restaurants wie Gewürze serviert. Damit man eine Vorstellung bekommt: eine Tigerpenis-Suppe zur Wiederherstellung der Männlichkeit kostet auf dem Schwarzmarkt in Taiwan rund 300 Euro. 
  • Apotheken: die chinesische Medizin stellt eine der größten Bedrohungen für zahlreiche Tierarten dar. Die Galle des Kragenbär - TibetbärUrsus Thibetanus - z. B. wird für eine Reihe an Krankheiten, wie Fieber, Schmerzen, Geschwüre, innere Blutungen, bis hin zu Krebs verschrieben. Man geht davon aus, dass die Mehrheit der Chinesen auf die traditionelle Medizin zurückgreift. 
  • Mode: die Modeindustrie steht den anderen Branchen in nichts nach. Allein in Italien wurden vor einigen Jahren während dem Projekt Marco Polo in Rom und Mailand etwa 9.000 Produkte entdeckt, die aus geschützten Pflanzen oder Tierarten hergestellt wurden. 

Die Fakten sprechen für sich und die Botschaft des Films ist deutlich. Die Ausrottung mancher Arten liegt in unserer Hand! Selbstverständlich ist dieser Handel stark mit der Armut in den betroffenen Ländern verbunden. Die Regierungen sollten Alternativen schaffen, durch die diese Menschen ihren Lebensunterhalt verdienen können, damit sie nicht mehr auf Wilderei angewiesen sind. 

Vielleicht würden wir diese Art der Kriminalität dann nur noch in Filmen sehen, die im Gegensatz zur Realität immer ein Happy End hätten.

Danke für deine Zeit!

Wilgen und das Alugha Team!

#alugha

#JurassicWorld

#everyone‘slanguage

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