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Digitalisierung - Deutsche Unternehmen arbeiten lieber mit Startups zusammen als US Konzerne

Die Geschäftswelt befindet sich im Wandel und einige Hürden müssen überwunden werden. Auf den Weg zur Digitalisierung der deutsche Konzerne spielen Startups eine große Rolle.

Die Bedeutung der Digitalisierung und die Notwendigkeit sich auf den digitalen Wandel einzustellen, werden mittlerweile von den deutschen Unternehmen erkannt. Doch die Umsetzung ist nicht so einfach und welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf Startups?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir einen Blick auf die etventure-Studie „Digitale Transformation und Zusammenarbeit mit Startups in Großunternehmen in Deutschland und USA“ werfen. 

Für 50% der deutschen Großunternehmen gehört die Digitalisierung zu den Top-3 Themen. In der USA hat das Thema größere Bedeutung und gehört für 66% der Unternehmen zu den Top-3 Themen.

Die Hürden der Digitalisierung in Deutschland liegen bei fehlenden Nutzerorientierung, Umsetzungsorientierung, Schnelligkeit, Flexibilität, Erfahrung, Verteidigung der bestehenden Strukturen und Befürchtung von Abbau der Arbeitsplätze. Alle diese Hemmnisse spielen fast keine bedeutende Rolle mehr in USA. 

Um den Anschluss an die digitalen Veränderungen nicht zu verpassen, holen sich die deutschen Unternehmen vermehrt Hilfe von außen, wie Beratungen und Zusammenarbeit mit Startups. 

Momentan arbeiten 35 % der Unternehmen in Deutschland mit Startups zusammen, in der USA wird diese Zusammenarbeit überbewertet, diese Kooperation geschieht bloß in 14 % der Fälle. Weitere acht Prozent der deutschen Unternehmen planen eine Zusammenarbeit.

In deutschen Großunternehmen wird eine Zusammenarbeit mit jungen, neu gegründeten Unternehmen mehrheitlich als Chance gesehen (63 %). In den USA glauben hingegen nur 46 %  daran, dass eine Startup-Kooperation hilfreich ist.

Eine besonders häufige Form der Zusammenarbeit ist in Deutschland die Vernetzung der Mitarbeiter von Konzernen und Startups (72%). 38% der Unternehmen mit Startup-Kooperation sind direkt an einem Startup beteiligt. Weitere 27% haben ein Venture-Programm oder einen Fonds aufgelegt. 

Das Hauptinteresse bei der Zusammenarbeit besteht mit 90% in nahezu jedem deutschen Großunternehmen vor allem darin, Zugänge zu neuen Technologien (88%) zu erhalten und „schneller Innovationen“ (87%) zu entwickeln. 

Immerhin 71% glauben, durch die Zusammenarbeit mit Startups, dem Kunden verbesserte Produktangebote machen zu können. Annähernd jedes zweite Unternehmen hierzulande (47%) würde gern über Startups seine Forschung und Entwicklung auslagern. 

Schwierigkeit in einer Zusammenarbeit 

Als Schwierigkeiten in einer Zusammenarbeit mit Startups sehen die deutschen Unternehmen vor allem ein mangelndes Verständnis der Startups für die Abläufe in Großunternehmen (82%), zu unterschiedlichen Sicherheitsanforderungen (80%) sowie zu stark divergierende Unternehmenskulturen (73%). 

Dennoch sind die deutschen Großunternehmen von Startup-Kooperationen überzeugt: 76 Prozent der Unternehmen, die bereits mit Startups zusammenarbeiten, wollen die Kooperationen zukünftig weiter ausbauen.

Die Zusammenarbeit der deutschen Unternehmen mit Startups ist zu einem strategischen Faktor geworden, um etwa fehlende Geschwindigkeit, Umsetzungskompetenz oder mangelnde Digitalerfahrungen zu kompensieren. US-Konzerne sehen eine Zusammenarbeit eher als Uninteressant. 

„"Daraus lässt sich auch ableiten, dass in Deutschland mit der Digitalisierung vor allem Prozessoptimierung und Effizienzgewinne verbunden werden, in den USA aber auch Wachstum durch neue digitale Geschäftsmodelle“, erklärt Philipp Depiereux, Gründer und Geschäftsführer der Digitalberatung und Startup-Schmiede etventure. 

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