Tipps für eine gute Führung - so geht Talentmanagement

New Work, Generation Y, Selbststeuerung, Agile Führung, Partizipation, Coaching durch Führungskräfte - das sind die Themen mit denen sich Unternehmen und Führungskräfte heute auseinandersetzen müssen.

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Es ist nicht mehr nur eine Frage des Employer Brandings, denn in vielen Firmen hat der Fachkräftemangel schon längst zugeschlagen und manch einer fragt sich nach der x-ten Kampagne warum Talente nicht kommen, sondern sogar abwandern. Die Zeit der reinen Lippenbekenntnisse scheint vorbei zu sein.

Talente wollen mehr als nur einen Job, der am Ende nicht hält was die bunten Firmen Webseiten und Portale versprechen. Sie wollen Freiheit, die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung und Autonomie.

Ich zeige Ihnen was Mitarbeiter aller Altersklassen in der heutigen Zeit genau wollen und wie Handlungsfreiräume und Freiheit nicht nur „gepredigt“, sondern auch nachhaltig und glaubwürdig durch gute Führung umgesetzt werden können.

Mitdenken erwünscht

Mitarbeiter erwarten heutzutage mehr Möglichkeiten mitzudenken und mitzubestimmen. Aufgewachsen in einer digitalen Welt, in der sich alles mal eben schnell per Maus-Klick bestellen und selbst organisieren lässt, will die Gen Y am Arbeitsplatz nicht unnötig gegängelt oder kontrolliert werden. Spannende Aufgaben und Projekte sind wichtige Gründe sich für einen Arbeitgeber zu entscheiden und schlechtes Führungsverhalten schaut man sich erst gar nicht lange an, sondern stimmt mit den Füßen ab.

Besonders das Mittlere Management klagt über Fremdbestimmung

Oder wie es ein Klient neulich formulierte: „Früher haben wir bei unseren Management-Meetings noch mit entschieden, heute sind wir nur noch Befehlsempfänger.“ Wen wundert es also, dass auf der nächsten Hierarchieebene nur noch der Befehl ankommt anstatt Diskussion und Mitdenken anzuregen,wenn eine Exekution zu erwarten ist. Je größer das Unternehmen und globaler die Aufstellung, desto geringer wird der Freiraum empfunden.

Wege aus dem Dilemma - Führung mit Emotion

Aber es gibt Wege aus dem Dilemma. Führung kann gelingen, wenn sich Führungskräfte öffnen und auch ihre emotionalen Seiten oder gar ihre eigenen (Business-) Sorgen mit ihren Mitarbeitern teilen. Keiner muss heute noch den allwissenden Helden spielen und alleine für die Lösung aller Probleme verantwortlich sein.

Führung heißt Emotionen zu managen und das fängt bei den eigenen Ängsten, Sorgen aber auch Wünschen und Hoffnungen an - das nennen wir dann Selbstmanagement.

Sich selbst und anderen einzugestehen, dass es den Druck von oben gibt und anschließend mit seinem Team kreativ und innovativ an Lösungswegen zu arbeiten, könnte ein fruchtbarer Weg sein. Oft haben Mitarbeiter gar kein Problem damit, dass es klare Ziele gibt, im Gegenteil sie wünschen sich diese sogar.

Was nicht gut ankommt ist, wenn es auf dem Weg zur Zielerreichung keine Freiräume gibt. Wenn nur abgearbeitet werden soll, manchmal auch ohne erkennbaren Sinn, dann steigt der Frust bei jedem Mitdenkenden.

Sie werden staunen, wie gerne Menschen auch scheinbar unlösbare Aufgaben anpacken, wenn der Reiz der Mitgestaltung dabei ist.

Motivation entsteht durch Spaß, Lust am Ausprobieren, das Gefühl anerkannt und wertgeschätzt zu werden – also - über Emotion pur!

Feedbackbogen - Fragen Sie Ihr Team wie gut Sie sind

Damit Sie genau wissen was zu tun ist um Ihr Team zu motivieren, fragen Sie doch einfach nach! So können Sie sehen wo Sie und Ihr Team stehen und was Sie noch verbessern können. Hier finden Sie Feedbackbögen mit Anwendungstipps! 

Mehr über die Autorin 

Ursula Vranken ist Gründer der Digital Leadership Summit; Managing Director der IPA - Consultant, Business Coach, Speaker and LinkedIn Top Voices 2017. Dieser Artikel wurde ursprünglich auf LinkedIn veröffentlicht.

 

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Wilgen und das Alugha Team!

 

#alugha

#doitmultilingual

#UrsulaVranken

 

Sehr guter Artikel! Danke. Es ist genau so wie hier beschrieben. Es sind MITarbeiter und es geht nur gemeinsam.

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