Let's Talk Again - Anna Hinckel

Ein Tag ohne Lachen ist bei alugha nahezu unmöglich. Selbst wenn man mal schlecht drauf ist, gibt es immer einen Kollegen, der einen früher oder später zum Lachen bringt.

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Wie lange bist du bei alugha?

Angefangen habe ich bei alugha im Sommer 2017 mit einem Praktikum, worauf dann im Oktober der Beginn meines dualen Studiums an der DHBW in Ravensburg folgte. Seitdem wechsle ich alle drei Monate zwischen der Hochschule in Ravensburg und alugha in Mannheim hin und her. Im September 2020 habe ich dann hoffentlich meinen Bachelor in der Tasche!

Was machst du als erstes, wenn du morgens ins Büro kommst?

Sofern ich morgens die Erste im Büro bin, führt mich mein Weg direkt zur Kaffeemaschine, da diese stets einen Moment braucht, bis sie ordentlich aufgeheizt ist. Und je früher die Maschine einsatzfähig ist, desto besser! Danach richte ich mich an meinem Arbeitsplatz mit ausreichend Wasser ein und fahre meinen PC hoch.

Worauf freust du dich bei der Arbeit am meisten?

Diese Frage lässt sich aufgrund meiner Situation des dualen Studiums nicht eindeutig beantworten. Im Büro freue ich mich auf die Kombination aus Kollegen, die immer ein offenes Ohr und einen Witz parat haben, die Räumlichkeiten, die viele kleine Besonderheiten mit sich bringen, sowie die Tatsache, dass wir zwei Hunde im Büro haben, die nicht weniger Unsinn im Kopf haben als wir alughaner. An der Hochschule sind es vor allem meine Kommilitonen, von denen ich heute einige als gute Freunde bezeichnen kann. Die Monate in Ravensburg sind immer sehr intensiv, da die zu bearbeitenden Projekte enorm viel Aufwand beanspruchen, wodurch wir sehr eng zusammen arbeiten und entsprechend viel Zeit miteinander verbringen. Das bindet enorm, da man jegliche Höhen und Tiefen der Theoriephase gemeinsam durchlebt!

Welches Projekt / Aufgabe / Erlebnis hat dir im vergangenen Jahr bei alugha am meisten Spaß gemacht?

Am meisten Spaß machen natürlich immer die ungewöhnlichen Dinge. Sei es das Filmen eines Baseball-Spiels, welches mir gezeigt hat, wie spannend diese Sportart eigentlich ist, oder der Besuch der Berlinale und der dortigen Messe, auf der man ganz neue Erfahrungen sammeln kann. Zudem durfte ich ein altes Buch aufbereiten, welches schlussendlich auch gedruckt wurde. Das Ergebnis dann selbst in den Händen zu halten und die Begeisterung der Leute darüber zu sehen, war wirklich ein schöner Moment.

Was hat dich heute schon zum Lachen gebracht?

Um diese Frage wahrheitsgemäß und in allen Punkten zu beantworten, reicht der Platz auf dieser Seite vermutlich gar nicht aus. Ein Tag ohne Lachen ist bei alugha nahezu unmöglich (es sei denn, man hat gerade eine sehr schmerzhafte Weisheitszahn-OP hinter sich). Selbst wenn man mal schlecht drauf ist, gibt es immer einen Kollegen, der einen früher oder später zum Lachen bringt. Blöde Sprüche gehören hier zum Alltag und das Schönste dabei ist, wenn man über sich selbst lachen kann!

Kein Arbeitsplatz ist perfekt. Was würdest du gerne bei alugha verändern?

Ich persönlich wünsche mir einen "Vorgesetzten" in der Kreativ-Abteilung. Jemanden, der uns alle koordiniert, einen Überblick über alle Geschehnisse und Projekte hat und der stets als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Da diese Position aktuell nicht besetzt ist, werden Arbeitsaufträge gerne auf direktem Weg zugewiesen, wobei es schnell zu unterschiedlichen Problemen kommen kann. 

Hast du eine neue Seite an dir entdeckt?

Ja! Ich denke, gerade die Zeit des Studiums oder einer Ausbildung sind sehr prägend für die Entwicklung eines Menschen. Man erlebt viele Dinge in kurzer Zeit, lernt neue Leute kennen, bereist Orte, an denen man zuvor nicht war. Gerade in meinem Studiengang ist Selbstständigkeit und Zeitmanagement unerlässlich. Zudem entwickelt sich langsam die Fähigkeit, mit einer Vielzahl an Menschen umzugehen, vor und mit ihnen zu sprechen, zu interagieren, sie zu "lesen" und zu verstehen. Das ist keinesfalls immer einfach, bildet aber Tag für Tag neue Herausforderungen, denen ich mich unbedingt stellen möchte. Zudem merke ich, dass ich seit Beginn meiner Zeit bei alugha selbstsicherer geworden bin, was mir in vielen Lebenssituationen bereits zugute kam.

In wie weit hat dich das internationale Team beeinflusst?

Tatsächlich liegt der größte Einfluss, den meine internationalen Kollegen auf mich haben, darin, dass ich mich viel bewusster ausdrücke. Einfach vor sich hin "labern", sich irgendwelchen bedeutungslosen Floskeln zu bedienen und von einem Sprichwort zum nächsten zu hüpfen, bringt nichts, wenn der Gegenüber diese nicht kennt, weil er eine andere Muttersprache spricht. Viele meiner Kollegen, für die Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache gilt, verstehen Dinge wörtlich, auch wenn sie eigentlich anders (z. B. metaphorisch) gemeint sind. Das lässt einen nach vermehrtem Aufkommen von Missverständnissen mehr darüber reflektieren, was man eigentlich gerade gesagt hat und warum es nicht verstanden wurde. So kann man sich beim nächsten Mal vorher Gedanken machen und die eigene Ausdrucksweise an den Gesprächspartner anpassen, sodass dieser die Möglichkeit hat, das Gesagte auch so zu verstehen, wie man es wirklich meint.

Welcher Herausforderung musstest du dich stellen?

Mein Studiengang an sich ist bereits die größte Herausforderung. Alleine die Tatsache, alle drei Monate umziehen zu müssen - ein Mietvertrag hier, Untermiete da. Ständig wechselnde Gesichter, viel Stress, wenig Zeit. All das kostet sehr viel Kraft (und nicht weniger Nerven). Dennoch sehe ich diese Situation nicht als Gegenspieler, sondern als Möglichkeit, an der ich selbst wachsen kann. Zudem bin ich dabei nie alleine: neben Kollegen oder Kommilitonen gibt es Michelle. Sie ist für mich beides in einem, da wir im selben Semester sind und zeitgleich unsere Wechsel zwischen Hochschule und alugha haben. Ohne sie wäre ich vermutlich nicht da, wo ich jetzt bin. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar!

Was ist dein persönlicher großer Traum?

Mein persönlicher Traum ist es, eines Tages ein kleines Häuschen im Garten zu haben, in dem ganz viele Katzen leben, deren Anwesenheit andernorts vorher nicht geschätzt worden ist. In diesem Häuschen hätte ich dann meinen Sessel stehen, in den ich mich Abends unbeschwert fallen lassen und den Tag ausklingen lassen würde, während ich von 20 Katzen belagert werde. Und ja: das ist mein voller Ernst - träumen darf man!

Was ist dein Rat an einen neuen alughaner?

Mach dich nicht unbeliebt: verzichte auf laute Musik im Büro, Fisch in der Mittagspause und Bakterienzuchtexperimente im Kühlschrank.

 

#alugha

#multilingual

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