Spionage in Fernost

Spionage in Fernost ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahre 1945 von Frank Lloyd mit James Cagney in der Hauptrolle. Der US-amerikanische Reporter Nick Condon berichtet im Jahre 1929 aus Tokio für eine englischsprachige Zeitung, dem Tokyo Chronicle, in der er über die japanische Politik schreibt. Eines Tages erfährt Condon von einem brisanten japanischen Geheimdokument, dem so genannten Tanaka-Papier, benannt nach dem gleichnamigen japanischen Premierminister, in dem der Politiker von zukünftigen Expansionsbestrebungen seines Landes schwadroniert. Diese Absichten sind besonders für die Vereinigten Staaten von höchstem Interesse, gerät Japan dadurch doch in einen schweren Interessenskonflikt mit den USA, die sich wie Japan als pazifische Großmacht begreifen. Als Condon seine heikle Enthüllung publiziert, ist bald der Teufel los. Kurz nach der Veröffentlichung erhält der Tokyo Chronicle Besuch von der japanischen Geheimpolizei. Condon selbst ist sich zunächst nicht bewusst, welche Lawine er durch seinen Artikel losgetreten hat. Zuerst sieht sich sein Verleger scharfen Angriffen ausgesetzt, dann zeigt die japanische Militärpolizei in Gestalt von Hauptmann Oshima unmittelbares Interesse an Condon. Er wird nach seiner Quelle befragt, schweigt aber eisern. Als die Polizei erkennt, dass Condon nicht zur Kollaboration bereit sein wird, verhaften sie den Amerikaner zunächst, um ihn unter Druck zu setzen. Condon zieht seinen Reporter-Kollegen Ollie Miller vom Tokyo Chronicle zurate und überredet diesen, der Sache weiter auf den Grund zu gehen. Als Ollie und seine Frau Edith Japan wenig später verlassen wollen, nimmt die japanische Geheimpolizei an, er wolle mit dem Dokument auf einem ablegenden Schiff in Richtung Vereinigte Staaten entkommen und unternimmt tödliche Gegenmaßnahmen. Condon, der sich ebenfalls an Bord befindet, entdeckt die erdrosselte Edith Miller, während kurz darauf vor Condons Haus Ollie Miller erschossen wird. Ehe Ollie stirbt, kann er Condon noch den offensichtlich entwendeten, originalen Tanaka-Plan überreichen. Wenig später erhält Condon unangenehmen Besuch von Hauptmann Oshima, der Condons Haus auf den Kopf stellt, das Dokument jedoch nicht entdeckt, da der Amerikaner es klugerweise hinter einem Bildnis von Kaiser Hirohito versteckt hatte, der als Tenno des Landes selbst als Foto als unantastbar gilt. Condon wird von Oshima dennoch abgeführt und in einen japanischen Kerker geworfen. Nun beginnen sich auch höchste japanische Stellen für Condon und sein Wissen zu interessieren. Der amerikanische Reporter wird dem Verfasser des Dokuments, Premier Tanaka, vorgeführt, der ihn noch einmal ebenso subtil wie nachdrücklich dazu auffordert, das Dokument herauszurücken. Jetzt weiß Condon erstens, dass der Inhalt des Papiers die offiziellen japanischen Absichten widerspiegelt und zweitens, dass die Japaner es hinter dem Tenno-Bild noch nicht entdeckt haben. Mehr auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Spionage_in_Fernost

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