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Life of Pi - Trailer (Deutsch | German)

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Ein Buchautor besucht einen indischstämmigen Mann in Montréal in Kanada, um dessen Geschichte zu hören. Piscine Molitor Patel, so der Name des Mannes, erzählt.nnPiscine wächst im südindischen Pondicherry als Sohn eines Zoodirektors auf. Wegen seines Namens – der von den Mitschülern als ‚Pisser‘ verballhornt wird – gehänselt, verpasst er sich als Kind selbst den Spitznamen Pi, wie die Kreiszahl. Pi ist fasziniert von Religion und probiert alles aus, was sich ihm präsentiert. So ist er bald zugleich Hindu, Christ und Muslim, jeder Religion gewinnt er neue spirituelle Seiten ab, auch wenn sein areligiöser Vater ihn auffordert, sich zumindest für einen Glauben zu entscheiden. Im Zoo hat es ihm besonders ein bengalischer Tiger namens Richard Parker angetan.nnAls der Zoo nicht mehr genug Geld einbringt, beschließt Pis Vater, mit der Familie und sämtlichen Tieren auszuwandern. Sein Plan ist es, die Tiere in Übersee zu verkaufen und mit seiner Frau und den beiden Söhnen in Kanada ein neues Leben aufzubauen. Pi, frisch verliebt in ein Mädchen, geht nur widerwillig an Bord des Frachters, der die Familie transportieren soll. Zunächst geht die Schiffsreise gut. Als aber eines Nachts ein heftiger Sturm tobt und Pi auf Deck geht, fordert er übermütig die himmlischen Mächte heraus: Der Sturm wird nun noch gewaltiger und der Frachter sinkt. Pi ist schließlich der einzige menschliche Überlebende auf einem Rettungsboot. Dafür stoßen nach und nach einige der Zootiere zu ihm, zunächst ein verletztes Zebra, bald auch eine Hyäne und ein Orang-Utan-Weibchen, das sein Kind verloren hat.nnDie Hyäne tötet zunächst eine Ratte, dann das Zebra, dann den Orang-Utan, nur um danach selbst vom Tiger Richard Parker getötet zu werden, der überraschend unter der Plane des Bootes hervorbricht. Pi und der Tiger sind somit die einzigen Überlebenden auf dem Boot. Um sich vor dem Tiger in Sicherheit zu bringen, baut Pi ein Floß aus Rettungswesten und Rudern, das er am Rettungsboot befestigt. Nach einiger Zeit aber sieht er ein, dass auch das ihn nicht schützen würde, und beginnt, den mittlerweile sehr hungrigen Tiger zu dressieren und ihn mit Nahrung zu versorgen. Nunmehr „teilen“ sie sich das Boot, und sie driften derweil weiter über den Ozean. Es bieten sich ergreifende, phantastische Naturschauspiele, aber Rettung ist auch nach Monaten nicht in Sicht.nnIrgendwann erreichen Pi und der Tiger eine sonderbare Insel. Aber statt menschlicher Hilfe finden beide nur eine große Anzahl an Erdmännchen und eine reiche, nahrhafte Vegetation vor, die sich nachts aber in eine lebensfeindliche, fleischfressende Umwelt verwandelt. Nach einem stärkenden Zwischenstopp verlassen sie diese todbringende Idylle und besteigen wieder das Boot. Wiederum viel später landen sie an einer Küste, dieses Mal in der von Menschen bewohnten Welt, in Mexiko. Richard Parker verschwindet daraufhin, ohne sich noch einmal nach Pi umzusehen, im Dschungel. Das bricht Pi fast das Herz. Er wird von einigen Männern gefunden und in ein Krankenhaus gebracht.nnHier endet die Geschichte, die Piscine dem Buchautor erzählt. Dieser ist ungläubig und hakt nach. Er erfährt, dass es noch eine andere Version gibt, die Pi damals zwei japanischen Angestellten der Reederei erzählte, die enttäuscht waren, weil Pi ihnen keinen genauen Ablauf des Untergangs und der Ursachen schildern konnte, sondern nur die Geschichte von ihm und dem Tiger. Daraufhin erzählte der junge Pi im Krankenhaus nach seiner Rettung den beiden Männern, die ihrer Firma die unglaubwürdige, phantastische Version der Geschichte nicht bieten wollen, folgendes: Er sei nicht etwa mit Tieren, sondern vielmehr mit einem schwer verletzten Matrosen und dem unfreundlichen französischen Schiffskoch im Rettungsboot gelandet, bald kam auch seine Mutter dazu. Dem Matrosen amputierte der grobe Koch ein entzündetes Bein, trotzdem sei er gestorben. Der Koch habe nun gegen den Willen von Mutter und Sohn das Fleisch des Verstorbenen als Köder genutzt und auch selbst verspeist. Als die beiden nach einer Weile auf ein Behelfsfloß umziehen wollten, um nicht mehr das Boot mit dem Grobian zu teilen, habe der Koch die Mutter umgebracht, die sich schützend vor ihren Sohn gestellt hatte. Pi habe daraufhin den Koch getötet und war dann allein auf dem Boot, ganze 227 Tage lang. Demnach waren die Tiere in der ersten Geschichte lediglich Symbole: Die Hyäne stand für den Koch, das Zebra für den verletzten Matrosen, das Orang-Utan-Weibchen für Piscines Mutter, und der Tiger für ihn selbst und seinen Überlebenswillen.nnPiscine fragt den Buchautor, welche Geschichte ihm besser gefallen habe, die realistische oder die phantastische, und die Antwort ist: Die mit dem Tiger, da es „die bessere Geschichte“ sei. Darauf antwortet Pi: „Und genau so ist es auch mit Gott“. Er überlässt dem Autor die Entscheidung, ob er der Geschichte ein Happy End verpassen wolle oder nicht. Beim Blick in den Versicherungsbericht liest der Buchautor, dass die Vertreter geschrieben haben, dass Pi 227 Tage auf See mit einem Tiger überlebt habe: Die Vertreter haben damals also letztlich auch die phantastische Geschichte gewählt.nnAm Ende stellt Piscine dem Buchautor seine Frau und seine Kinder vor.

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