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Ist Learnability die Fähigkeit der Zukunft?

Die Fähigkeit, sich schnell Wissen anzueignen wird für Mitarbeiter und Unternehmen zum Erfolgskriterium.

Bisher wurde man wegen seiner Qualifikationen und Fähigkeiten eingestellt. Nun legen die Unternehmen immer mehr Wert auf die Learnability – die Fähigkeit zu lernen. Der Grund hierfür ist einfach. Die Geschäftswelt befindet sich stetig im Wandel, was von den Mitarbeitern auch ständige Weiterbildung erfordert.

In der Arbeitswelt 4.0 wächst der Bedarf an neuen Qualifikationen genauso schnell, wie andere an Bedeutung verlieren. Laut einer Studie der ManpowerGroup gehen Arbeitgeber davon aus, dass 65 Prozent der Jobs, die die ab 1995 Geborenen künftig ausüben werden, heute noch nicht einmal existieren und bis zu 45% der Aktivitäten, die Menschen ausüben, automatisiert werden können. Das bedeutet nicht zwangsläufig weniger Arbeitsplätze, aber es werden neue Arbeitsplätze entstehen, die unterschiedliche Fähigkeiten erfordern.

Neugier und Lernbereitschaft sind also die Voraussetzungen, damit sich Arbeitnehmer an neue Rahmenbedingungen anpassen können. Die so genannte Learnability, also der Wunsch und die Fähigkeit, seine Kenntnisse im Laufe des Berufslebens weiter zu entwickeln und anzupassen, wird damit für Mitarbeiter und Unternehmen zum Erfolgskriterium.

"Eine erfolgreiche Stellenbesetzung hängt weniger davon ab, was Fachkräfte derzeit an Wissen mitbringen, sondern vielmehr von der Bereitschaft und Fähigkeit, schnell dazuzulernen", sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland. "Mitarbeiter zu ermutigen, ihr Kompetenzprofil in der sich schnell verändernden Arbeitswelt anzupassen, wird zu einer zentralen Aufgabe unserer Zeit. Hierfür müssen auch die Arbeitgeber ihren Beitrag leisten und sicherstellen, dass jemand, der sich weiterqualifizieren will, dies auch tun kann."

In einem dynamischen Marktumfeld ist es für Arbeitnehmer wichtig, sich um eine kontinuierliche Weiterentwicklung der eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten zu bemühen, um für Arbeitgeber attraktiv zu bleiben. Für Arbeitgeber hingegen ist es wichtig, ihren Mitarbeitern die Möglichkeit zu bieten, ihren Kenntnisstand fortlaufend zu erweitern und sich an neue Prozesse und Technologien anzupassen.

Learnability fördern

Mara Swan, Executive Vice President der ManpowerGroup, beschreibt auf dem World Economic Forum 2016, dass Arbeitgeber die Wissbegierde ihrer Mitarbeiter nutzen können und empfiehlt vier Schritte, um Learnability erfolgreich im Unternehmen einzuführen:

  • Blick hinter den Lebenslauf: Was Absolventen auf der Universität lernen, sind nicht unbedingt die Fähigkeiten, die sie auf dem heutigen Arbeitsmarkt brauchen. Personaler sollten auf Bewerber und Mitarbeiter achten, die enthusiastisch und wissbegierig sind.

  • Sorgfältige Auswahl: Die besten Fortbildungsmöglichkeiten sollten Mitarbeitern vorbehalten sein, die gezeigt haben, dass sie ein großes Interesse daran haben, neue Fähigkeiten zu erlernen.

  • Zeit geben: Wer Lernen als eine Gewohnheit etablieren will, muss Möglichkeiten schaffen, in denen der eigene Geist gefordert wird - etwa durch den Blick auf eine Sache aus einer ungewöhnlichen Perspektive.

  • Lernende motivieren: Mitarbeiter, die interne Aktivitäten zur Förderung der Learnability anstoßen, könnten belohnt werden. Solcherlei Aktivitäten könnten beispielsweise sein, externe Redner einzuladen oder Diskussionsrunden zu organisieren. Die besten Mitarbeiter wollten ihre Kompetenzen erweitern, so Swan: "Bieten Sie ihnen die Möglichkeit, sich selbst herauszufordern."

 

Learnability ist ein Indikator für den Karriereerfolg. Einblicke in diese Fähigkeit helfen Unternehmen dabei, in ihre Mitarbeiter zu investieren und deren Weiterentwicklung zu fördern. Sie erhalten Empfehlungen, wie sie Leistung fördern und bessere Entscheidungen hinsichtlich der Mitarbeitermotivation treffen können.

Mehr zum Thema Learnability sowie einen Test zur Ermittlung des eigenen Learnability Quotienten finden Sie über diesen Link.

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