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Glutenunverträglichkeit - Was ist das?

Zöliakie? Wie bitte? Diese Krankheit, besser bekannt als Glutenunverträglichkeit, bringt für die Betroffenen einige Probleme mit sich. Im folgenden Artikel klären wir euch über die Symptome und mögliche Behandlungsmethoden auf!

Tendenz steigend

Weltweit leiden mehr und mehr Menschen, egal welchen Alters, an einer Unverträglichkeit des Proteingemisches “Gluten”, auch Zöliakie genannt. Aber was genau ist denn dieses “Gluten” und wie wirkt es sich bei einer betroffenen Person auf den Körper aus? Es handelt sich um ein Gemisch aus Proteinen, die ausschließlich in Getreidemehl vorkommen: hauptsächlich in Weizen, aber auch in Gerste, Roggen und Hafer. Der Verzehr dieser Getreidearten führt bei glutenintoleranten Menschen zu Problemen im Dünndarm: die Härchen in der Darmschleimhaut, verantwortlich für die Aufnahme der Nährstoffe, werden von den körpereigenen Abwehrzellen angegriffen, was zu Entzündungen und einer erschwerten Verdauung der Nahrung führt.

Verschiedene Arten

Aber warum sind manche Menschen stärker betroffen als andere? Es gibt verschiedene Arten von Zöliakie, mit verschieden schweren Ausprägungen, was aber nicht bedeutet, dass die eine Art ohne Konsequenzen bleibt: auch wenn nach der Aufnahme von glutenhaltiger Nahrung keine unmittelbaren Beschwerden auftauchen müssen, so wird dennoch der Darm geschädigt. Zu den häufigsten Beschwerden zählen Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall und einhergehender Gewichtsverlust. Die bisher einzige Behandlungsmethode ist eine glutenfreie Ernährung, was nicht besonders kompliziert ist: man setzt verstärkt auf Lebensmittel wie Gemüse und Hülsenfrüchte, Obst, Eier, Milchprodukte, Fisch, Fleisch und Reis. Glücklicherweise ist die Krankheit heutzutage so bekannt, dass Restaurants und Lebensmittelhandel eine Vielzahl an glutenfreien Produkten anbieten.

Glutenfrei?

Mittlerweile gibt es auch viele Menschen, die sich trotz fehlender Unverträglichkeit glutenfrei ernähren, da sie davon überzeugt sind, dass es für den Körper gesünder ist, was aber von wissenschaftlicher Seite bisher nicht bestätigt werden konnte. Es ist jedoch möglich, dass das Verdauen von Weizenproteinen durch die jahrelange genetische Manipulation des Weizens für den menschlichen Körper schwieriger geworden ist. Diese Proteine sind nun mal ein kompliziertes Völkchen

Hoffentlich konnten wir euch das Gluten-Problem ein bisschen näher bringen. Wenn ihr mehr Einblick in dieses Thema bekommen möchtet, schaut euch das Video von TED-Ed an! Mit alugha natürlich multilingual!

 

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